| Meine
Erfahrungen mit digitaler Fotografie (überarbeitet am 7.12.2005) |
|
|
|
|
| 1:
Vom Kleinbild zum Digi-Foto Seit vielen Jahren fotografiere ich mit Spiegelreflex-Kameras mit und ohne Automatik. Als störend empfand ich die Wartezeit bis zum fertigen Bild. Nach einigen Wochen waren meist alle Einstellungs-Daten vergessen. Lerneffekt=null. Seit ich digital fotografiere, erkenne ich Fehleinstellungen und ungewollte Unschärfen sofort. Bei der anschließenden Beurteilung im Display kann man reinzoomen und Details erkennen. Man kann dann weitere Schüsse machen, was sowieso empfehlenswert ist, weil hinterher selektiert werden kann. Einstellungsdaten werden mitgespeichert. Per USB-Kabel werden die Files bei Win 98 oder 2000 und XP in einigen Sekunden in den PC geladen. Bei Win NT funktioniert das so nicht. |
|
2:
Schnappschüsse: |
|
| 3:
Sportfotografie: Bei Sport-Fotos in geschlossenen Räumen muß man die Verschlußzeit auf mindestens 1/125 kürzen, sonst bekommt man trotz eines Blitzes bewegungs-unscharfe Bilder. Das hängt natürlich vom Abstand zum Sportler und von der Leitzahl des Zusatzblitzes ab- sofern dafür ein Anschluß vorhanden ist. Der Kamera-eigene Blitz ist meist nicht sehr leistungsstark. Bei Tageslicht sollte man sowieso die Zeit bis 1/800 Sek. verkürzen, wenn es das Licht zuläßt. Vor Unterbelichtung wird im Display gewarnt. Gewollte Bewegungsunschärfe klappt z.B. mit 1/60 bis 1/100. Zum verzögerungsfreien Schuß kommt man, indem man von Autofokus auf feste Entfernung umschaltet. Bei vielen Modellen stellt sich leider nach dem Ausschalten wieder Autofocus ein. Darauf muß man dann eben immer achten. Schön ist die Möglichkeit, Serienfotos zu schießen. Allerdings ist die zeitliche Abfolge bei hoher Auflösung länger. |
|
| 4:
Kreatives: Bei vielen Aufnahmen stelle ich mir gleich vor, was ich später im Computer mit digitaler Bildbearbeitung verändern könnte. So habe ich schon viele interessante "Himmel-Bilder", die ich mit anderen Aufnahmen kombiniert habe. Effektvoll auch die Veränderungen im Kontrast-Bereich und die nachträgliche Erzeugung von Bewegungs-Unschärfe in einzelnen Bildteilen. Auch das Clonen zum Retuschieren von störenden Bild-Inhalten verwende ich sehr oft. Ebenso das "unsharpen" und "soften" des Hintergrunds, um wichtige Bildinhalte durch Schärfe hervorzuheben. Unscharfe gescannte Papierbilder lassen sich durch "sharpen" wesentlich verbessern. |
|
| 5:
Email, Internet: Vorteilhaft beim Digi-Foto ist natürlich die Möglichkeit, aktuelle Bilder am selben Tag verschicken zu können. Zu bedenken ist hierbei, zu welchem Zweck dies dienen soll. Für Freunde, die ein paar wenige Fotos gleich sehen sollen, verschicke ich um 65 Prozent komprimierte Bilder in der Größe 640x480 Pixel. Das ist zum Betrachten mit dem Internet-Explorer eine gute Größe. Will der Empfänger von ein oder zwei Bildern selbst Abzüge machen, schicke ich die Original-Files. Für die Anwendung Internet reduziere ich die Datenmenge noch weiter. So sind in meiner Homepage oft Fotos mit 400x300 Pixel u. ca. 20 kB zu finden. 800x600 Pixel haben ca. 40 bis 70 kB. Die Originale mit 1988x1488 und 1600x1200 Pixel sind ca. 600 bis 800 kB groß. Alle Fotos sind JPEG-Files, also komprimiert. Unkomprimierte TIF-Bilder sind kaum von besserer Qualität, sind aber mit einigen MB riesige "Speicher-Fresser". |
|
| 6:
Papier-Abzüge : Seit ich Mitte 1999 "digitalisiert" bin, hat sich auf diesem Gebiet einiges getan. Anfangs bin ich von einem Foto-Geschäft zum anderen gerannt und habe wie ein Pionier nach Abzügen von digitalen Vorlagen gefragt- meistens ohne Erfolg. Wenn mal erfolgreich, dann meist teuer. DM 1,45 pro Bild 10x15 plus Bearbeitungsgebühr DM 4,50 pro Auftrag. Bei einzelnen Bildern 13x18 habe ich im Jahr 2000 noch DM 6,00 bezahlt. Inzwischen findet man immer öfter günstige Bedingungen vor. Normal ist jetzt € 0,30 bis € 0,35 bei 10x15, bzw. € 0,60 bei 13x18. Beim elektronischem Versand im Internet wird aber komprimiert. Vor allem bei hochkant abgespeicherten Bildern. Besser ist es, die Fotos auf ZIP-Disc oder RW-CD zu kopieren und zum Digital-Labor zu bringen. Einfache fortlaufende Zahlen als File-Namen vereinfachen die Arbeit im Labor. Weniger sinnvoll ist es, die Speicherkarte aus der Kamera einzuschicken, weil die ja teuer ist und zum Fotografieren gleich wieder gebraucht wird. |
|
| 7:
Archivierung: Digitale Bilder brauchen viel Platz auf der Festplatte. Außerdem muß man sie sichern, um sie bei Festplatten-Abstürzen nicht zu verlieren. Deswegen habe ich die Bilder eines Jahres auf CD gebrannt, und zwar mit der Ordner-und Unterordner-Struktur wie auf der Festplatte. Eine zusätzliche CD-Kopie bringt weitere Sicherheit. Beunruhigend war für mich die Nachricht, daß es schon vorgekommen sein soll, daß nach 5 Jahren CD´s nicht mehr lesbar waren! Das hieße, daß man nach dieser Zeit entsprechende CDs seiner Foto-Sammlung jahrgangsweise kopieren sollte. |
|
8:
Vor-und Nachteile:
|
|
|
|
|